Kontrolle im Kleinschlachtbetrieb

Tiere dürfen – mit wenigen Ausnahmen – nur in Schlachtanlagen geschlachtet werden, die eine Bewilligung vom Veterinäramt haben. In diesen Betrieben nimmt das Veterinäramt vielfältige Aufgaben wahr, etwa Kontrollen zu Tierschutz, Tierseuchen, Kennzeichnung der Tiere und Lebensmittelhygiene. Das Veterinäramt führt eine Fleischkontrollstatistik, prüft die Selbstkontrolle in den Betrieben und überwacht die Entsorgung der Schlachtnebenprodukte.

Unsere Fotostrecke nimmt Sie mit auf eine Fleischkontrolle in einem Kleinschlachtbetrieb. Eine solche Kontrolle besteht aus zwei Teilen: die Schlachttier- und Fleischuntersuchung einerseits und die Überprüfung der strengen Hygienevorschriften andererseits. Eine besondere Bedeutung im Schlachtprozess hat der Tierschutz. Die wichtigsten Punkte, die von den amtlichen Tierärzten überprüft werden, sind die Einhaltung der Transportbedingungen, der Zustand der angelieferten Tiere, der Umgang mit den Tieren im Schlachtbetrieb sowie die korrekte Betäubung vor dem Entbluten. Blicken Sie unserer Amtlichen Tierärztin über die Schulter.

Die Amtlichen Tierärztinnen und Tierärzte brauchen ein geschultes Auge: Bereits vor der Schlachtung müssen alle Tiere untersucht werden. Bei Auffälligkeiten wird ein Tier umfassend beurteilt, wenn nötig ausgesondert oder gar von der Schlachtung ausgeschlossen. Auch beim Schlachtprozess schauen die Fachleute genau hin: Sie müssen Veränderungen, die die menschliche Gesundheit gefährden könnten, rasch erkennen, um Verunreinigungen des Fleisches und die Übertragung von Krankheiten zu verhindern. Im Zweifelsfall werden Proben zusätzlich chemisch oder mikrobiologisch untersucht. Mit dem Ziel: «Gsunds Fleisch für gsundi Lüüt» im Kanton Zürich.