Hunde in unserer Gesellschaft

Kaum ein Tier weckt so gegenteilige Emotionen wie der Hund: Der beste Freund für die einen, eine unberechenbare Gefahr für die anderen. Insbesondere in den dicht besiedelten Städten und Agglomerationen hat die Zahl der Hunde in den letzten Jahren stetig zugenommen, die Diskussionen rund um den Umgang mit Hunden entsprechend auch. Das bringt vielfältige Aufgaben für das Veterinäramt.

In unserer Gesellschaft steigen die Sicherheitsansprüche laufend, auch im Umgang mit Hunden. Zudem gab es einige schwere Bissvorfälle im In- und Ausland, die eine grosse Berichterstattung und Diskussionen in weiten Bevölkerungskreisen auslösten. Vor diesem Hintergrund setzte sich der Zürcher Kantonsrat mit dem Schutz der Bevölkerung vor aggressiven Hunden auseinander und überarbeitete das Hundegesetz. Per 1. Januar 2010 trat schliesslich ein neues Hundegesetz in Kraft, das stark auf einen sicheren und verantwortungsbewussten Umgang mit Hunden fokussiert.

Dieses heute geltende Hundegesetz verlangt beispielsweise eine obligatorische Haftpflichtversicherung und setzt bei grossen oder massigen Hunden eine vertiefte praktische Ausbildung voraus. Zudem enthält das Gesetz ein Verbot von bestimmten Hunderassentypen mit erhöhtem Gefährdungspotential.

Zürcher Hundegesetz leicht gemacht

Die Broschüre «Hundehaltung – Informationen zum Zürcher Hundegesetz» enthält alle wichtigen Informationen, die für Hundehalterinnen und Hundehalter wissenswert sind. Welche administrativen Pflichten muss ich als Hundehalter erfüllen? Welche Ausbildungsanforderungen stellt der Bund und welche Kurse fordert das kantonale Hundegesetz? Darf ich meinen Hund von einem Kind an der Leine führen lassen? Auf diese und viele andere Fragen gibt die Broschüre «Hundehaltung» Antwort.

Link zur Broschüre Hundehaltung.

Für die öffentliche Sicherheit im Einsatz

Das Veterinäramt hat den gesetzlichen Auftrag, ein sicheres Zusammenleben von Menschen und Hunden zu fördern. Drei wichtige Pfeiler dazu sind Prävention, Information und Schulung. Dabei zielt die Arbeit des Veterinäramts nicht nur auf Hundehalterinnen und  -halter, sondern auf die Bevölkerung insgesamt. Denn wer gut informiert ist, kann sich korrekt verhalten. Ziel ist das konfliktfreie Zusammenleben von Hunden, Haltern und den Menschen, die ihnen begegnen.

Codex für Hundehalter und Nichthundehalter

Die Broschüre «Codex für Hundehalter und Nichthundehalter» erklärt Verhaltensregeln für bestimmte Situationen. Zudem enthält sie Hinweise, um gegenseitiges Verständnis, Respekt
und die Kommunikationsbereitschaft auf beiden Seiten zu fördern. Nichthundehalter, die wissen, wie sie sich gegenüber Hunden verhalten sollen, und Hundehalter, die ihre Verantwortung und Sorgfaltspflicht wahrnehmen, tragen gleichermassen dazu bei, Konflikte und Unfälle zu vermeiden.

Hundecodex Vitrine Walchetor
Der «Hundecodex» erklärt zentrale Verhaltensregeln.

Hier können Sie den «Codex» in verschiedenen Sprachen herunterladen.

Codex – Regeln für Kinder

Kind mit Hund
Korrekter Umgang mit dem Hund

Kinder gehen oft unbeschwert, manchmal übermütig auf Hunde zu. Das birgt ein besonderes Risiko für Vorfälle. Der «Codex – Regeln für Kinder» richtet sich an Kinder im Kindergartenalter und deren Eltern. Kinder, die wissen, wie sie sich bei Begegnungen mit Hunden verhalten müssen, sind besser vor Beissunfällen geschützt. Im Kinder-Codex sind acht elementare Verhaltensregeln eingängig erklärt und dargestellt.

Link zur Broschüre «Codex – Regeln für Kinder».

Schulungen im Kindergarten

Wie in vielen Lebensbereichen gilt auch beim Umgang mit Hunden: Je früher man etwas lernt, desto besser. Deshalb führt das Veterinäramt basierend auf der Broschüre «Codex – Regeln für Kinder» gratis Kurse in  Kindergärten durch. Dazu sind speziell geschulte Instruktoren mit ausgebildeten Hunden im Einsatz.

 

Hund Tayo
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